1. Wo ist ein Land, das an Schönheit dir gleichet,
Eifelland, wie wechselvoll ist dein Gesicht:
hier dunkle Wälder, dort Wiesen und Felder,
Bergeshöh'n und Täler weit, Schatten und Licht.
2. Heilsame Wasser aus Urfelsgestein quell'n hervor ohne Unterlaß,
perlend und rein. Glänzende Maare, wie blaugrüne Augen, schauen
in die ewige Allmacht hinein. Land, so von eig'ner Art...
3. Überm Wacholder die Greifvögel kreisen, jubelnd klingt in klarer
Luft Lerchengesang. Reich ziert im Maien die weiten Gefilde Eifelgold,
das leuchtend blüht am Bergeshang. Land, so von eig'ner Art...
4. Neigt sich der Tag, ist die Sonne gesunken, rings das schöne
Eifelland im Frieden ruht, gehn die Gedanken hinauf zu den Sternen:
"Gott, behalte dieses Land in deiner Hut!" Land, so von eig'ner Art...
Kehrreim:
1.-4. Land, so von eig'ner Art, Land an deutscher Grenze,
in dir sind schicksalhaft Freud' und Leid gebannt.
Rauh sind deine Stürme, doch blau ist dein Himmel,
Eifel, wie grüßen dich, du herrliches Land!
Hrsg. vom Eifelverein
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